Informationsveranstaltung Breitband und Nahwärme in Grömbach

Bürgermeister Pioch konnte im Lindenforum den Breitbandkoordinator des Landkreises, einen Vertreter der Weiler Wärme und einen Vertreter von CleanEnergy aus Radolfzell begrüßen.
Zunächst stellte Carsten Pütz den aktuellen Stand des Backbones vor. Er rechne mit dem Erreichen des Backbones in Grömbach bis in ca. 1,5 - 2 Jahren. Dann wäre die ultraschnelle Datenautobahn in Grömbach, mit genügend Kapazität für die nächsten Dekaden. Damit die Bürger diese Datenautobahn nutzen können müssen die Häuser mit einem Glasfaseranschluß ausgestattet werden. Das ist Aufgabe der Gemeinde, so BM Pioch.
Er erklärte, dass die Gemeinde Fragebogen verteilt, die den sog. erhöhten Bedarf bei Gewerbetreibenden, landwirtschaftl. Betrieben, freien Berufen und Heimarbeitsplätzen (es genügt schon wenn ab und zu geschäftlich Mails zu Hause bearbeitet werden) bei den Bürgern abfragt. Vom Ergebnis dieser Abfrage hängt die Höhe der möglichen Förderung entscheidend ab. Und ohne staatliche Förderung ist das Projekt in Grömbach nicht zu schultern. Ziel muss es sein, die Verlegung des eigenen Glasfasernetzes mit der Verlegung des Backbones zu synchronisieren um so mögliche Synergien optimal nutzen zu können. Carsten Pütz rechnet mit Kosten in Höhe von 750€ bis 1.250 € für den Hausanschluss, abhängig davon wieviele Hausbesitzer sich anschließen lassen. Je mehr desto preiswerter für jeden einzelnen.

Danach stellte Klaus Gall die Weiler Wärme vor, die heute zu den innovativsten Anbietern für Wärme, Strom und Mobilität in der Region gehört. Eine Erfolgsgeschichte! Die Nahwärmeversorgung für Pfalzgrafenweiler ist aus der Idee entstanden, die Jakobskirche mit Nahwärme zu versorgen, heute werden über 600 Haushalte mit Wärme versorgt und Klaus Gall ist stolz, dass die Versorgung mit Nahwärme heute ein Prädikat für die angeschlossenen Häuser ist.

Dem konnte auch Jörg Dürr-Pucher von CleanEnergy nur zustimmen, Als Spezialist für die Realisierung von Nahwärmenetzen, empfahl er der Gemeinde, wenn das Glasfasernetz und der Backbone verlegt wird gleichzeitig auch die Infrastruktur für eine Nahwärmeversorgung zu schaffen. Der Rohstoff Holz ist ausreiched vorhanden und in Kombination mit einer Solarthermieanlage könnne man das Blockheizkraftwerk im Sommer komplett abschalten. Sorgen um die Versorgung braucht man dabei nicht zu haben, in vielen Gemeinden funktioniert das reibungslos und wenn es gelänge mit der Weiler Wärme einen erfahrenen Partner zu gewinnen, kann daraus eine zukunftsweisende Wärmeversorgung für die Bürger werden. Was aber für die Breitbandversorgung gilt, gilt hier genauso, nur wenn genügend Bürger sich an das Nahwärmenetz anschließen lassen, kann es auch wirtschaftlich betriebén werden. Er rechnet damit, dass Bürger die irgendwann vor dem Austausch ihrer Heizung stehen zukünftig die Nahwärme nutzen werden. Allein schon wegen der hohen Investitionen und den immer schärferen gesetzl. Vorgaben an eine eigene Heizung.

Viele Fragen konnten von den Experten noch in einer regen Diskussion und im persönlichen Gespräch im Anschluß beantwortet werden.

Buchvorstellung / Lesung am Freitag, 26. Oktober im Lindenforum

Karin Blessing

111 Schätze der Natur im Schwarzwald, die man gesehen haben muss

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Und was für tolle Früchtchen gibt es in Bühl? Mit diesem Buch lassen sich faszinierende Naturwunder und spannende Geschichten erfahren. Das Buch weist den Weg zu 111 außergewöhnlichen Orten in dem mystischen Mittelgebirge im Süden Deutschlands. Imposante Landschaft, intakte Moore und romantische Schluchten. Undurchdringlich, dunkel und ein bisschen magisch. Der Schwarzwald, das ist mehr als eine unendlich scheinende Ansammlung von Bäumen, mehr als Bollenhut, Kuckucksuhr, Schinken und Schwarzwälder Kirschtorte. Das Mittelgebirge steckt voller großer und kleiner Naturwunder und seit gewaltige Stürme einstige Fichten-Monokulturen umknickten, erobert sich wilde Natur ihre einst angestammte Heimat Stück für Stück zurück.

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Karin Blessing stellt in ihrem Entdeckungsführer einmalige Naturorte vor und führt zu faszinierenden Plätzen und ganz besonderen Naturorten.

Dazu erzählt sie spannende Geschichten und liefert sachkundig Hintergrundinformationen. Das Buch ist dabei aber weder Wanderführer noch Naturschutzhandbuch für Spezialisten, sondern eine Einladung an alle Besucher, kleine und große Naturwunder in einer mythischen Landschaft näher kennenzulernen.

Karin Blessing, Jahrgang 1959, studierte in Stuttgart Biologie und Geografie, promovierte über Arten wissen an der Universität Gießen und arbeitet seit 1988 bei der Umweltakademie Baden-Württemberg. Schon als Kind lernte sie den Schwarzwald mit der Familie kennen, vergaß ihn ob mancher Reise in ferne Gefilde und hat ihre Liebe zu ihm neu entdeckt.