Sperrmüll: Straßensammlungen starten mit Veränderungen

 Ab der kommenden Woche startet die erste Runde der diesjährigen Straßensammlungen.
Sperrmüll und Möbelholz sind frühestens am Vortag des Tages, für den die Abfuhr angekündigt ist, bereitzustellen. Sperrmüll und Möbelholz sind dabei zu sortieren. Die Gesamtmenge muss sich in einem haushaltsüblichen Rahmen bewegen. Ab diesem Jahr entfällt die Straßensammlung von Elektroschrott und Metallschrott.

Nur sperriger Restmüll und Möbelholz werden abgefahren
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Abfälle, die bei der Sperrmüllabfuhr liegen bleiben, sind vom Verursacher ordnungsgemäß zu entsorgen.

Beschwerden über Hundekot und Kotbeutel

Viele Hundehalter verhalten sich vorbildlich und entsorgen die Hinterlassenschaft ihrer Lieblinge im Beutel in den Hundetoiletten. Leider halten sich nicht alle Hundebesitzer an diese Regel und es erreichen uns immer wieder Beschwerden über Hundekot oder gefüllte Beutel die zurückgelassen wurden. Hundekot in Gärten, auf Spielplätzen und auf landwirtschaftlichen Flächen ist ekelhaft und eine Gefährdung für Mensch und Tier. Bitte nutzen Sie die Beutel und die Hundekotbehälter!

Verbrennen von Reisig im Wald

Das Kreisforstamt Freudenstadt weist aus aktuellem Anlass darauf hin, dass gemäß § 1 LWaldG das Verbrennen von Reisig und Kronenmaterial im Zuge der Borkenkäferbekämpfung mit einem Abstand zum Wald von weniger als 100 Metern einer Genehmigung durch die untere Forstbehörde bedarf, sofern nicht der Waldbesitzende selbst oder die in seinem Wald Beschäftigten das Feuer unterhalten.

Für ein genehmigtes Feuer gilt ein Mindestabstand von 30 Metern zum Wald bzw. zum benachbarten Waldgrundstück.

Ordnungswidrig handelt nach § 83 LWaldG, wer ohne Genehmigung oder Berechtigung ein Feuer im Abstand von weniger als 100 Metern zum Wald entfacht. Ebenso liegt eine Ordnungswidrigkeit vor, wenn ein genehmigtes Feuer unbeaufsichtigt gelassen, ohne ausreichende Sicherungsmaßnahmen gehalten oder den mit der Genehmigung verbundenen Auflagen nicht Folge geleistet wird.

Fragen beantworten die Forstrevierleitungen. Informationen zu den Ansprechpartnern gibt es auf der Internetseite des Kreisforstamtes unter www.landkreis-freudenstadt.de.

Kontaktdaten Revierleiter Knop
Mobil: 0171 88 61 21 1
Telefon: 07 1 920-35 19 0
E-Mail: knop@landkreis-freudenstadt.de

Wertholzsubmission für Fichte, Tanne, Douglasie, Kiefer und Lärche im Dezember 2018

Die Holzverkaufsstelle Freudenstadt und die Forstbetriebsgemeinschaft Bad Rippoldsau-Schapbach führen auch dieses Jahr wieder eine Versteigerung von hochwertigen Stämmen durch. Waldbesitzer, die dafür Werthölzer bereitstellen möchten, sollten sich vor dem Einschlag mit ihrem Revierleiter in Verbindung setzen. Die Hölzer müssen zwingend bis zum 30. Oktober zum Transport bereit- und als Holzliste vorliegen. Die Eröffnung der Submission ist am Freitag, 7. Dezember 2018 um 14:00 Uhr im Gasthof & Pension „Adler“ in der Dorfstraße 6 in Bad Rippoldsau-Schapbach.

Für Rückfragen steht die Holzverkaufsstelle Freudenstadt gerne zur Verfügung. Ansprechpartner ist Michael Hamm,
Telefon 07 1 920-1180.

Herzsicherer Landkreis Freudenstadt

Der plötzliche Herztod ist mit 100.000 Opfern jährlich eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Die Betroffenen haben meist nur eine Chance, wenn sofort mit einer Herzdruckmassage begonnen wird und ein AED-Gerät (Automatisierter Externer Defibrillator) zum Einsatz kommt.

Diese Maßnahmen müssen in der Regel von Laien, die sich in nächster Nähe befinden durchgeführt werden - denn bereits nach fünf Minuten ohne Herzdruckmassage bleiben in den meisten Fällen irreparable Schäden zurück. Jeder kann Leben retten!

Schulungen zur Herz-Lungen-Wiederbelebung

Seit Herbst 2016 stellt die Björn Steiger Stiftung im gesamten Landkreis Freudenstadt AED-Säulen auf und macht auf diese Weise die Region herzsicher. Viele trauen sich jedoch die Anwendung eines Laien-Defibrillators nicht zu und haben generell Hemmungen, wenn es darum geht im Ernstfall schnell Erste Hilfe zu leisten. Aus diesem Grund bietet die Björn Steiger Stiftung öffentliche Schulungen zur Herz-Lungen-Wiederbelebung an, die vom DRK Freudenstadt durchgeführt werden. Hier lernen Sie, wie einfach die Herzdruckmassage und der Einsatz eines AEDs sind.

Der nächste Schulungstermin wird  sobald er bekannt ist im Mitteilungsblatt der Gemeinde Grömbach veröffentlicht.

Jeder, dessen letzter Erste-Hilfe-Kurs schon länger zurückliegt und der herausfinden möchte, wie einfach Leben retten sein kann, ist herzlich willkommen!

Erhöhte Borkenkäfergefahr im Wald

Die geringen Niederschläge im Herbst und Winter 2017 und die Stürme im Frühjahr 2018 haben deutliche Spuren in unseren Wäldern hinterlassen; es ist zu befürchten, dass im Jahr 2018 mit einer erhöhten Borkenkäfergefahr gerechnet werden muss.
Besonders anfällig für Borkenkäferbefall sind angeschobene, vom Wind gebogene oder hängende Fichten die nicht mehr ausreichend Bodenkontakt haben. Ebenso gefährdet sind Bäume mit sichtbaren Trockenschäden. Das Kreisforstamt bittet daher alle Privatwaldbesitzer, ihren Waldbestand regelmäßig zu kontrollieren und Windwurfschäden, Bruchhölzer oder Trockenständer möglichst rasch aufzuarbeiten.

Auch sollte der Zugang zu den benachbarten oder dahinterliegenden Waldparzellen nicht durch umgestürzte Bäume behindert sein. Wem im Nachbarwald Sturmholz oder Borkenkäferbefall auffällt, sollte den benachbarten Eigentümer darauf aufmerksam machen.

Eine Massenvermehrung der Borkenkäfer wird besonders gefördert, wenn im Mai dauerhaft warmes Frühlingswetter einsetzt. In diesem Fall wäre es besonders wichtig, die Wälder regelmäßig zu kontrollieren und mögliche Gefahrenherde schnell zu entfernen.

Fragen dazu beantwortet der örtliche Forstrevierleiter oder das Kreisforstamt. Wer sein Käferholz über die kommunale, unabhängige Holzverkaufsstelle des Landratsamtes vermarkten möchte, sollte unbedingt vor dem Holzeinschlag wegen der Sortimentseinteilung Kontakt zum Revierförster aufnehmen.

Offenland-Biotopkartierung im Landkreis Freudenstadt

Ergebnisse der Kartierung im Internet

Im Landkreis Freudenstadt hat die LUBW im Jahr 2016 die gesetzlich geschützten Biotope und FFH-Lebensraumtypen kartieren lassen. Die Erhebungen sind mittlerweile abgeschlossen. Die Ergebnisse können ab Mitte Dezember auf der Internetseite der LUBW über den Daten- und Kartendienst kostenlos abgerufen wer-den:
http://udo.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/ →Natur und Landschaft→Biotope nach NatSchG und LWaldG bzw. FFH-Mähwiesen.

Hier sind die genaue Lage der Biotope und FFH-Mähwiesen sowie alle weiteren erfassten Informationen, wie Beschreibungen und Artenlisten, hinterlegt. Abgren-zungen und Daten können als pdf-Dokumente oder in Form von Shape-Files für Geografische Informationssysteme heruntergeladen werden.

Die Abgrenzungen der Biotope und FFH-Mähwiesen werden ebenfalls einmal pro Jahr in die landwirtschaftlichen Informationssysteme GISELa und FIONA übertragen.
Durch die Kartierung wurden 2016 alle gesetzlich geschützten Biotope, wie beispielsweise Magerrasen, Nasswiesen und Feldhecken, in Form von Biotopkomplexen erfasst. In diesen Komplexen wurden dann die Flächenanteile der FFH-Lebensraumtypen ermittelt. Die FFH-Mähwiesen, die nicht zu den gesetzlich geschützten Biotopen zählen, wurden gesondert erhoben.

Der Schutz von Natur und Landschaft ist ein wichtiges Anliegen des Landes und der Europäischen Union. Die Richtlinie zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie, kurz FFH-Richtlinie) ist eine der wichtigsten Grundlagen des Naturschutzes in Europa. Die FFH-Richtlinie hat die Sicherung der biologischen Vielfalt sowie die Bewahrung oder Wiederherstellung eines günstigen Erhaltungszustandes der europaweit be-deutenden Arten und Lebensraumtypen (LRT) zum Ziel. Die EU-Mitgliedstaaten sind dazu verpflichtet, sowohl innerhalb als auch außerhalb der FFH-Gebiete den Erhaltungszustand dieser Schutzgüter zu überwachen und alle sechs Jahre die Ergebnisse dieses Monitorings an die EU zu melden.

Um im Rahmen der FFH-Berichtspflicht Daten mitteilen zu können, wird unter anderem die Offenland-Biotopkartierung durchgeführt. Da es sich bei einem Großteil der gesetzlich geschützten Biotope nach § 30 Bundesnaturschutzgesetz und § 33 Naturschutzgesetz Baden-Württemberg zugleich um FFH-LRT handelt, wird die Erhebung dieser beiden miteinander verknüpft.

Weitere Auskünfte erteilt das Bau- und Umweltamt im Landratsamt Freudenstadt

Den über- und außerplanmäßigen Ausgaben wird gemäß § 84 GemO zugestimmt.
Bei den Einnahmen wurden im Vermögenshaushalt insgesamt 111.500,00 € Haushaltsreste für den Zuschuss HLF (90.000,00 €) und den Zuschuss MTW (12.500,00 €) sowie den Zuschuss zur Umrüstung der Straßenbe-leuchtung auf LED (9.000,00 €) gebildet.
Bei den Ausgaben wurden im Vermögenshaushalt Haushaltsreste von insgesamt 269.803,45 € gebildet. Diese wurden für den Erwerb HLF (147.600,00 €), den Erwerb MTW (50.000,00 €), den Umbau des Feuerwehrgebäudes (18.203,45 €), die Sanierung der Unteren Straße (50.000,00 € Plankosten) um die Umrüstung der Straßenbeleuchtung (4.000,00 €) ins Haushaltsjahr 2017 übertragen.
Der Verwaltungshaushalt wird über eine Zuführung zum Vermögenshaushalt in Höhe von 113.033,73 € (§ 22 Absatz 1 Gemeindehaushaltsverordnung) und der Vermögenshaushalt wird über eine Zuführung zur allgemeinen Rücklage in Höhe von 222.637,44 € ausgeglichen.
Die Summe der Soll-Einnahmen und der Soll-Ausgaben des kassenmäßigen Abschlusses für das Rechnungsjahr 2016 belaufen sich auf 3.655.211,18 €. Der Kassenbestand zum 31.12.2016 beträgt 546.942,43 €.
Die Vermögensrechnung wird auf 31.12.2016 wie folgt festgesetzt:

  • Beteiligungen 210.971,32€
  • Geldanlagen 1.242.747,04€
  • Rückzahlungsverpflichtungen aus Darlehen 0,00€
  • Allgemeine Rücklage 1.608.619,04€

Die Jahresrechnung liegt während der üblichen Dienststunden im Rathaus in Grömbach in der Zeit von Dienstag, 27.06.2017 bis Freitag, 07.07.2017 zu jedermanns Einsichtnahmen aus.

Grömbach, den 23. Juni 2017
gez. Pioch – Bürgermeister

Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR)

Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz hat am 09. Juni 2017
das Jahresprogramm 2018 zum Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) ausgeschrieben. Nähere Informationen gibt es unter:
www.mlr.baden-wuerttemberg.de
Anträge können bis 29. September im Rathaus eingereicht werden.